Die Stapelholzbrücke

Stapelholzbrücken sind Schrägseilbrücken mit einer hölzernen horizontalen Tragstruktur. Bei dieser Brückenbauweise befinden sich unter Fahrbahn oder Gehweg durchlaufende Tragkonstruktionen aus Baumstämmen, welche in besonderer Weise verlegt und miteinander verbunden sind. Diese Tragkonstruktionen liegen in regelmäßigen Abständen auf Querträgern auf, welche an Schrägseilen hängen, die wiederum am Kopf eines Pylons befestigt sind. Die Stapelholzbrücke wurde 2011 von René Brudniok entwickelt und zum internationalen Patent angemeldet.

Stapelholzbrücken sind einfach und schnell zu errichten.

Sie besitzen variable Stützweiten von 10 m bis 120 m.

Die Stapelholzbrücke ist ein ökologisch ausgerichtetes Produkt  und besteht zum Großteil aus Naturbaustoffen.

Sie ist leicht wieder abzubauen und gut recyclebar.

Brückenüberbauten in Stapelholzbauweise sind günstiger als vergleichbare andere Konstruktionen.

Stapelholzbrücken sind leicht und besitzen nur wenige Gründungspunkte. Dies senkt die Kosten für den Brückenunterbau.

Stapelholzbrücken sind filigran und fügen sich durch den großen Holzanteil gut in viele Naturlandschaften ein.

Sie sind besonders für Rad- und Fußgängerbrücken geeignet.